Die Stadt Morlaix wird von einem über 50 m hohen und 258 m langen Eisenbahnviadukt überragt welches weithin sichbar ist. Es wurde 1864 erbaut um die Bahnverbindung Paris – Brest zu erstellen. Damals mussten viele Gebäude für dieses Projekt weichen. Im zweiten Weltkrieg sollten alliierte Bomber das Viadukt bombadieren, verfehlten aber ihr Ziel und richteten großen Schaden in der Stadt an. Das Viadukt kann auf der ersten Etage zu Fuß überquert werden. Direkt am Viadukt liegt der Place des Otages, der zum Gedenken an die von deutschen Soldaten getöteten Bretonen dient. Zudem tragen auch die großen Parkplätze am Viadukt diesen Namen.
Dicht am Viadukt steht die 1489 im Flamboyant Stil erbaute Kirche St.-Mélaine. Da sie bei den Bombenangriffen im zweiten Weltkrieg stark beschädigt wurde, musste sie wieder aufgebaut werden. Sie wirkt daher sehr modern. Von der Kirche führt die Rue Ange-de-Guernisac mit vielen alten Häusern zum Place des Viarmes und von dort die Rue des Vignes zum ehemaligen Jacobinerkloster. Es beherbergt heute, nachdem es auch als Kaserne diente, das Musée des Morlaix. Hier findet man neben Exponaten zur Geschichte der Stadt und Gegenständen aus dem täglichen Leben auch jährlich wechselnde Themenausstellungen.

Empfehlenswert ist auch der Aufstieg zum Square du Château von wo aus man einen schönen Ausblick auf die Stadt und das Viadukt hat.



